SBB-Dienstgebäude wird neu genutzt.
Das ehemalige SBB-Dienstgebäude an der Langstrasse 175 in Zürich soll neu genutzt und durch einen Anbau erweitert werden. Dazu wurde ein Projektwettbewerb durchgeführt. Sieger ist «Trainspotting» von Laterza Graf Baupartner AG und der ARGE ZOO (CRRA Studio & Boris Gusic Architekten).
Das 1963/64 erstellte Dienstgebäude gehört zu den frühen Bauten des bekannten SBB-Architekten Max Vogt. Der ursprüngliche Sichtbetonbau, bereits 1985 durch einen Nordflügel ergänzt, soll umgebaut und erweitert sowie neu genutzt werden. Das Dienstgebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Zürich bei der Unterführung Langstrasse im Kreis 5.
Zur Entwicklung des Projektes und dessen Neunutzung erfolgte ein einstufiger Projetwettbewerb im selektiven Verfahren. Nun hat die Jury einstimmig entschieden. Sieger ist «Trainspotting» des Generalplaners Laterza Graf Baupartner AG mit den Architekten ARGE ZOO (CRRA Studio & Boris Gusic Architekten). Gemäss Jury bietet das Projekt aufgrund seiner hervorragenden Qualitäten im Umgang mit dem Bestand, der gelungenen Vermittlung zwischen Gleisfeld und Quartier, seiner innovativen Nachhaltigkeitskonzepte und seiner starken Identität beste Voraussetzungen, den öffentlichen Raum an der Lang- und Röntgenstrasse mit optimaler Funktionalität und hoher Aufenthaltsqualität zu beleben. Zudem ermöglicht es durch die qualitativ hochwertigen Gemeinschafts- und Büroräume eine nachhaltige Aktivierung des ehemaligen SBB-Dienstgebäudes. Bis zum voraussichtlichen Baustart Anfang 2027 sind Zwischennutzungen vorgesehen.
Wir haben bei Lukas Tzeschlock, SBB Immobilien, Gesamtprojektleiter Dienstgebäude Langstrasse, nachgefragt.